Eltern

Die Elternschaft der Grundschule Amshausen kann als ausgesprochen schul-bejahend bezeichnet werden. Eltern aus unterschiedlichsten sozialen Schichten arbeiten jederzeit bereitwillig und engagiert in allen schulischen Gremien und bei verschiedenen schulischen Vorhaben mit und identifizieren sich weitgehend mit der Schule ihrer Kinder und deren Zielen.

Dieses zeigt sich besonders in der Gründung eines Fördervereins im Jahr 1999, der in kurzer Zeit erhebliche Mitgliederzahlen zu verzeichnen hatte und die Schule überaus erfolgreich unterstützt.

Weiterhin übernehmen Eltern Verantwortung, indem sie die Schülerbücherei eigenständig führen und eigene Arbeitsgemeinschaften (z. B. Verkehrserziehung, Deeskalationstraining u. Ä.) organisieren und durchführen.

Sie arbeiten an Konzepten mit und helfen bei unterrichtlichen Projekten innerhalb und außerhalb der Schule aktiv mit. Sie planen und organisieren Feste und Feiern und tragen weitgehend eigenverantwortlich die Teilnahme am Steinhagener Weihnachtsmarkt.

Eltern unterschiedlicher Berufsgruppen arbeiten im Unterricht als „Lesemütter“ oder als Experten mit.

In Zusammenarbeit mit Elternvertretern erstellte die Schule eine für alle Beteiligten gültige Erziehungsvereinbarung, die in allen schulischen Gremien einstimmig angenommen wurde.

Heute unterzeichnen alle Eltern und KlassenlehrerInnen auf dem ersten Elternabend in Klasse 1 die Erziehungsvereinbarung.

Schulpflegschaft

Im Schuljahr 2016/2017 vertreten Frau Anke Laumeyer-Grande und Frau Melanie Porten die Elternschaft unserer Schule.

Die Schulpflegschaft nimmt über ihre eigentlichen Aufgaben hinaus viele zusätzliche Verantwortlichkeiten wahr. Sie treibt die pädagogische Arbeit an unserer Schule mit voran, sie fördert den Ausbau unserer Forscherwerkstatt, sie organisiert gemeinsam mit dem Förderverein unterschiedliche Aktivitäten im Schulleben, sie vertritt die Schule in Arbeitskreisen und verwaltet über ein eigenes Konto auch die Patenschaften in Ghana und die Förderung von Projekten in Haiti.

Eltern AG „Soziales Lernen – Komm, lass uns Freunde sein“

...Immer wieder wird die „alltägliche Gewalt“ in Schulen und deren Umfeld beklagt. Oft beginnt die Gewaltbereitschaft von Kindern mit Schimpfen, Beleidigen oder Schubsen.

…Die Ursachen für Gewalt sind vielfältig.

Gewalt geht alle an!

Aus diesem Grunde beteiligen wir uns in unserer Grundschule an den Projekt Bündnis für Erziehung des Kreises Gütersloh. Eine Kooperation zwischen dem Kirchenkreis, der Kriminalpolizei und den Schulen des Kreises.

Wer sind wir?

Eltern, derzeit achtzehn, die Freude daran haben, mit Kindern zu lernen und diesen neue Lösungsmöglichkeiten für Konfliktsituationen aufzuzeigen. Die Eltern AG existiert bereits seit Sommer 2005. Begonnen wird diese im dritten Schuljahr und begleitet die Kinder dann bis zum Ende ihrer Grundschulzeit.

Für eine Schulklasse stehen im Idealfall sechs Eltern zur Verfügung.

Neu startende Klassen werden ein halbes Jahr von einem ausgebildeten Trainer der Gewaltakademie Villigst begleitet. So können alle neu einsteigenden Eltern unter professioneller Anleitung an Sicherheit gewinnen. Danach sind die Eltern in der Lage die Eltern AG selbstständig zu leiten.

Was machen wir?

Wir arbeiten wöchentlich eine Schulstunde mit den Kindern. Spielerisch sammeln Kinder Erfahrungen gewaltfrei mit Konfliktsituationen umzugehen. Die Kinder sollen lernen Konflikte ohne Gewalt zu lösen. Beispielsweise wird erarbeitet, was für die Kinder Gewalt bedeutet. Sie positionieren sich und diskutieren unter unserer Anleitung.

Soziales Lernen

Soziales Lernen 2Soziales Lernen 3

Was sind unsere Ziele?

Soziales Lernen fördern und weiterentwickeln

…das beinhaltet beispielsweise

  • die Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit (erst durch unsere Selbstwahrnehmung sind wir in der Lage, auch unsere Mitmenschen wahr zu nehmen!!)
  • Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl (nur wenn ich mich selbst annehme, kann ich auch positiv auf meine Mitmenschen zugehen)
  • Förderung kommunikativer Fähigkeiten (z.B. miteinander reden und damit auch aktives Zuhören lernen)
  • Anregung und Verstärkung positiver Beziehungen innerhalb der Klassengemeinschaft (Entwicklung eines „Wir-Gefühls“)
  • Erkennen und Benennen unterschiedlicher Gewaltformen
  • Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien

Was wünschen wir uns für die Zukunft?

Viele aufgeschlossene, neugierige Eltern, die sich mit uns auf den Weg machen, den Schulalltag mit zu gestalten. Alle Eltern deren Interesse geweckt wurde, laden wir herzlich ein, an einem Montag oder Freitag in der jeweils ersten Schulstunde unsere laufenden Eltern AGs in der Aula oder Turnhalle zu besuchen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Was haben wir bisher erreicht?

Stellvertretend für insgesamt sechzehn mitwirkende Schulen und insgesamt vierundvierzig Schulklassen wurde am 21. März beim Internationalen Antirassismustag einer Elterngruppe der Goldene Hammer für die Arbeit verliehen. Darüber freuen wir uns sehr.

Der Goldene HammerDie Eltern

 

 

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